Harte Sounds im Henri

Von Alice von der Laden

https://img.nrz.de/img/archiv-daten/crop210418887/3272228543-w940-cv23_11-q85/hugo-137929413.jpg

Foto: Erwin Pottgiesser

Moers.   Harte Guitarrensounds und tiefe Stimmen haben am vergangenen Samstag wieder das Henri in Kapellen erfüllt, als das Jugendzentrum zum wiederholten Male zu „Rock das Henri“ eingeladen hat. Der Headliner The Second Try aus Moers sowie die Band Curbdriver, die extra aus Stadtlohn angereist war, sorgten im Jugendzentrum für gute Stimmung, auch wenn diese nur eine Hand voll Fans erreichte.

Harte Guitarrensounds und tiefe Stimmen haben am vergangenen Samstag wieder das Henri in Kapellen erfüllt, als das Jugendzentrum zum wiederholten Male zu „Rock das Henri“ eingeladen hat. Der Headliner The Second Try aus Moers sowie die Band Curbdriver, die extra aus Stadtlohn angereist war, sorgten im Jugendzentrum für gute Stimmung, auch wenn diese nur eine Hand voll Fans erreichte.

Etwa einmal im Monat veranstaltet das Jugendzentrum einen Konzertabend, zu dem sich vor allem lokale, aber auch überregionale Bands bewerben können und so eine Chance erhalten, auf der Bühne des Henris zu stehen. „Kommt doch vor, hier ist noch ein bisschen Platz“, so nahm der Leadsänger von Curbdriver, Guido Hüttermann, die Tatsache, dass nicht allzu viele Fans da waren, mit Humor.

Rund 25 Gäste fanden sich zu Beginn des Konzerts um 20 Uhr im Bühnenraum ein. Dennoch gaben die fünf Musiker auf der Bühne Vollgas. Mit ihrem Mix aus Punk und Metal brachten sie das vorwiegend junge Publikum zum Mitrocken und zeigten, dass Musik auch vor kleinem Publikum Spaß macht. Und so rockte die erste und gleichzeitig letzte Reihe im Zuschauerraum mit den Bandmitgliedern mit und alle sangen gemeinsam mit Hüttermann „Get Down“. Ursprünglich sollten auch Mopead spielen, doch die Band „fällt krankheitsbedingt aus“, so Einrichtungsleiterin Katja Baron, und: „Somit fehlen uns leider auch deren Fans.“

Die Anzahl der Vorverkaufstickets hielt sich in Grenzen, zusätzlich veranstaltete das Henri auch am Freitag ein gutbesuchten Konzertabend. „Gestern hatten wir 106 zahlende Gäste“, sagt Baron. „Rappers be like“, hieß es an jenem Abend.

Am Samstag hatte sich für die Band aus Duisburg glücklicherweise schnell Ersatz gefunden. Der Moerser Singer-Songwriter Noah Warwel spielte spontan im Henri. „Besonderer Dank geht an Noah Warwel, der kurzfristig für Mophead einspringen konnte“, sagte Simon Heger, Pädagogischer Mitarbeiter des Jugendzentrums. Dieser werde auch in zukunft das hausinterne Tonstudio des Jugendzentrums für Aufnahmen nutzen.

Zum Abschluss brachte The Second Try das Publikum zum Rocken. Die stadtbekannte Rockband brachte nicht nur ihre Musik zum besten, sondern lockte weitere Fans ins Henri, so dass das Publikum letztendlich doch aus mehr als nur einer Reihe bestand. Am 20. Mai findet wieder „Henri Rockt“ statt, dann mit den Bands Kompass, Mira Boom und Meine Zeit.

 


Nachwuchs rockt das Parkhaus

Meiderich.   Das Parkhaus Meiderich lädt am Freitag, 28. April, ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) an die Bürgermeister-Pütz-Straße 123, um einen Abend mit NRWs besten Nachwuchsbands zu erleben.

Das Parkhaus Meiderich lädt am Freitag, 28. April, ab 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) an die Bürgermeister-Pütz-Straße 123, um einen Abend mit NRWs besten Nachwuchsbands zu erleben.

Nach ihrem Sieg beim größten Bandcontest in NRW, „Toys2Masters“, starten Millennia jetzt richtig durch. Die Band ist jung, dynamisch und bringt frische Energie in die Newcomerszene. Die fünf Jungs aus Bonn bringen mit ihrem Indie-Rock jede Halle zum Kochen und lassen sich dabei von nichts die Stimmung versauen.

Dazu gesellen sich Get Scarlet, eine Alternative Pop Band aus Duisburg, die seit 2014 gemeinsam unterwegs ist, eigene Songs schreibt und in der näheren Umgebung schon alles gerockt hat, was Rang und Namen hat. Unter anderem standen sie beim Traumzeit Festival und Olgasrock auf der Bühne. Abrunden werden Abend die Musiker der Moerser Rockband The Second Try.

Tickets kosten an der Abendkasse 8 Euro. Weitere Infos gibt es auf www.parkhaus-meiderich.de.

Schlechte Nachricht – Gute Nachricht

Schlechte Nachricht: Leider wurde der Rock n Roll Slam Contest am 11.03.2017 in Dormagen abgesagt…..

 

Gute Nachricht: Dafür haben wir jedoch die Ehre, direkt ohne Contest das Rock n Roll Slam-Festival am 05.08. in Dormagen zu eröffnen !!!

 

Wir freuen uns wie Bolle drauf und hoffen das wir viele von euch dort sehen, wir stehen unter anderem mit Größen wie Kissin Dynamite, End of Green oder TheOther auf der Bühne!

Rock n Roll Slam – Contest am 11.03.2017

Hi Freunde,

 

am 11.03.2017 spielen wir wieder auf dem Rock n Roll Slam – Bandcontest in Dormagen. Wir brauchen euch !!!

Meldet euch bei uns per Mail an (t2t@outlook.de / info@the2try.de) oder auch über unsere Facebook-Seite ( www.facebook.com/the2try ), wir organisieren Fahrgemeinschaften damit Ihr auch alle dabei sein könnt und uns zum Festival voten könnt.

„Rock-it“ bietet jungen Bands eine Bühne

18 Bands und Singer-/Songwriter wollen am 3. und 4. März auf dem Rock-it-Festival die Bühne im Bollwerk 107 in Moers rocken. Das Festival, das Schüler und Studenten ehrenamtlich organisieren, findet zum 9. Mal statt.

 Fast 450 Bands aus ganz Deutschland und den Niederlanden haben sich beworben: Auf die Bühne im Jugendkulturzentrum Bollwerk 107 schaffen es am Freitag, 3., und Samstag, 4. März, 18 Bands und Solo-Musiker. „Wir hören uns aber wirklich alles vorher an, bevor wir demokratisch entscheiden, wer auf dem Rock-it-Festival spielen wird“, sagt Michelle Schindler, die mit Marie Willsch und Laura Opallach zum Organisationsteam gehört. Tatsächlich ist das Rock-it-Team größer: 12 bis 15 Schüler und Studenten im Alter von 15 bis 26 Jahren planen und realisieren jedes Jahr das Jugendkulturfestival in Moers. „Sie bündeln ihre unterschiedlichen Kompetenzen, um das Festival zu stemmen“, betont Jons Heiner vom Bollwerk 107, der den jungen Leuten beratend zur Seite steht.

Zur Veranstaltung am 3. und 4. März kommen dann noch weitere ehrenamtliche Helfer dazu. „Wir haben einen Pool von Leuten, die uns jedes Jahr unterstützen. Wer mitmachen möchte, kann sich online bei uns melden. Wir haben auch eine Festivalseite bei Facebook“, betonen die drei Organisatorinnen. Schüler des Grafschafter Gymnasiums hatten 2008 das Rock-it-Festival ins Leben gerufen. „Ziel war es, die Musikszene zu beleben und jungen Bands die Möglichkeit zu geben, vielleicht sogar zum ersten Mal auf einer Festivalbühne zu stehen, dort erste Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen“, berichtet Michelle Schindler. „Seither sind wir immer größer geworden“, betont denn auch Marie Willsch. Aus der Aula des Grafschafter Gymnasiums wechselte das Team nach ein paar Jahren in die Halle des Jugendkulturzentrums Bollwerk 107. „Inzwischen bespielen wir zwei Bühnen, die in der Halle und eine kleinere in der Bollwerk-Kneipe.“ Musikalisch wollen sich die Veranstalter, die sich zum Verein „Rock-it-Kulturförderung“ zusammengeschlossen haben, nicht festlegen lassen: HipHop findet ebenso eine Bühne wie Funk, Folk-Rock, Metal, Reggae und und Elektro. Zu den in Moers bekannteren Musikern gehören die Brüder Jan und Jens Lammert, die auf dem Rock-it-Festival ihre Anfang 2016 gegründete Band „Slik Tiger“ gegründet haben. Sie bezeichnen ihre Musik als „Power Funk.“ Ebenfalls aus Moers kommt „Brave new world“. Sie verbindet klassische und rockige Elemente. Markenzeichen ist der zweistimmige Gesang der beiden Frauen in der Gruppe. Die Sparte Singer-/Songwriter vertritt Angelina Kalke aus Neukirchen-Vluyn auf dem Jugendkulturfestival. Sie hat bereits einiges an Bühnenerfahrung sammeln können. Aus den Niederlanden reist die Truppe „The Hubschrauber“ nach Moers an. Die Indie-Rockband hat laut Veranstalter bereits zwei EPs veröffentlicht. Weitere Bands, die am 3. und 4. März auftreten werden, sind „The Second Try“, „Phyria“, „Bakali“, ein Quintett aus Kamp-Lintfort, und eine Gruppe um den Songwriter David Nevory. Der Eintritt zum Festival ist frei, denn alle sollen die Chance haben, gute Live-Musik zu hören. Das Festival startet am Freitag, 3. März, um 18 Uhr, am Samstag, 4. März, 16 Uhr.

(RP)