Clash of Bands – Umjubelte Musik aus der Region Niederrhein

Von Jasmin Ohnezeit

Xanten/Moers. Wochenlanges Proben hat sich ausgezahlt: Barber’s Clerk aus Xanten gewannen am Samstag im Bollwerk 107 unter dem Jubel von vielen Musikfans den ersten „Clash of Bands“ im Kreis Wesel. Sie dürfen sich über ein ganzes Wochenende im Duisburger Tonstudio LeFink freuen. Brave New World belegte den zweiten Platz, und somit dürfen die Moerser beim bevorstehenden Rock-it!-Festival im Bollwerk die Bühne ein weiteres Mal rocken.

Die Idee einen Bandwettbewerb zu organisieren, wurde vom Bollwerk-Team entwickelt. Gregor Polzin ist nicht nur Kulturreferent der Einrichtung, sondern auch selbst Musiker. „Ich weiß wie schwer es ist, als junge Band Auftritte zu bekommen. Das Finanzielle spielt immer eine Rolle“, weiß er.

Über 30 Bewerbungen

Über 30 Bewerbungen junger Bands gingen bei den Veranstaltern ein. Das Durchschnittsalter durfte 26 Jahre dabei nicht überschreiten. „Wir hatten auch Bands die deutlich älter waren aber wir wollten jungen, meist noch nicht so sehr bekannten Musikern, die Möglichkeit bieten, sich zu präsentieren“, erklärte Polzin. Auf vier Bands einigten sich die Veranstalter schließlich. Mit dabei waren die beiden Moerser Bands The Second Try und Brave New World, Louscious aus Wesel und Barber’s Clerk aus Xanten.

Der englische Name des Wettbewerbs steht zwar für „aufeinanderprallen“, doch dies sei nicht unbedingt wörtlich zu nehmen. Polzin: „Der Name sollte nach etwas klingen“, schmunzelte er. „Auch wenn man zuerst denkt der harte Wettbewerb stünde im Vordergrund, unter den Musikern sollte nicht der Konkurrenzdruck dominieren“. Dominiert haben am Samstagabend eindeutig die Harmonie unter Musikern und die gute Stimmung des Publikums.

„Klar möchte man gewinnen aber man gönnt es auch den Anderen. Unter uns ist einfach ein Gemeinschafsgefühl“, so The Second Try-Gitarrist Lars Büscherfeld, der den Abend nach absolviertem Auftritt entspannt angehen konnte. Mehr Aufregung war währenddessen bei den Künstlern von Louscious. Die Band gründete sich erst Ende 2014, der Auftritt im Bollwerk war der dritte in der gesamten Bandgeschichte. „Wir sind so froh, dass wir uns überhaupt gegen so starke, auch erfahrene Musiker bis ins Finale durchsetzen konnten“, erklärte Julez van den Boom.

Zum Schluss sorgte Brave New World noch einmal für Stimmung. Für die Moerser Musiker war es ein Heimspiel, denn der Proberaum befindet sich ebenfalls im Bollwerk. Nachdem alle vier Bands jeweils eine halbe Stunde spielten, konnte das Publikum anhand von Stimmzetteln wählen, welche zwei Bands am meisten gefielen. Dieses Urteil zählte 40 Prozent. Über die anderen 60 Prozent entschied eine Jury

Hier geht es zum Artikel.

The Second Try aus Moers träumen vom ersten Album

Enos Rakumo
118833612-305
The Second Try.

Moers. Viele Menschen haben diesen Traum: Eine Band gründen und erfolgreich werden. Bei manchen Menschen bleibt das ein Traum, andere sagen: „Komm, wir versuchen es mal“, und machen damit den ersten Schritt in Richtung Musikerkarriere. So auch die junge Moerser Band „The Second Try“.

Die Band, die vor zwei Jahren von Sängerin Verena Janßen und Gitarrist Stefan „Stevie“ Brast gegründet wurde, besteht heute aus dem Schlagzeuger Tim Büscherfeld, dem Gitarristen Lars Büscherfeld und dem neuen Bassisten Olli Krause. Das Ziel der Band ist klar: Man möchte erfolgreich Musik machen: „Ein Traum von uns ist es, unser erstes Album aufzunehmen.“ so Janßen „Aber für einen professionellen Studiobesuch fehlt uns momentan noch das Geld.“.

Dafür, dass „The Second Try“ erst zwei Jahre existiert, hat sich die Band schon oft verändert: Zunächst stieg der Gitarrist Benjamin Glaser aus privaten Gründen aus, er konnte durch Lars ersetzt werden. 2016 musste dann auch Bassist Fabian Jatho aus persönlichen Gründen die Band verlassen, seine Rolle konnte kürzlich Olli Krause neu besetzen. Doch trotz dem Wandel sind alle Mitglieder mit Leidenschaft dabei, das Verhältnis untereinander ist schon fast familiär.

Gemeinsam macht die Band alternativen Rock mit Einflüssen aus anderen Musikrichtungen und kraftvollen englischen Texten. Alle Songs sind selbst komponiert und geschrieben. Wenn man im Probenraum sitzt und der Band zuhört, wird man von der Wucht und Euphorie der Songs gepackt. Dabei kommt jedes Bandmitglied zur Geltung.

„The Second Try“ nahm bereits an mehreren Wettbewerben teil, wie an dem „Toys2Masters“-Contest, bei dem die Band hohe Platzierungen erreichen konnte. Ein besonderes Highlight der Bandgeschichte war der erste Dreh des Musikvideos zu dem Song „Creatures“ im Bollwerk 107, in dem die Band auch oft auftritt und probt: „Der Dreh war sehr anstrengend, weil wir alles in Eigenregie gemacht haben.“ so Tim Büscherfeld „Nur die Kamera und das Licht wurde von Anderen organisiert.“.

Hier geht es zum Artikel.

THE CONQUEST!

…unter diesem Motto haben wir das gestrige Fotoshooting mit unserem neuen Partner „Christoph Dragon Design“ bestritten. Haben Schiffskontainer bezwungen und Höhenängste überwunden.
Es hat sehr viel Spaß gemacht! Überzeugt euch selbst Christoph Dragon Design

t2tconquest

Rockwerk 2016

Fotografie Lukas Keil

Fotografie Lukas Keil

Ein schöner Abend ist vorbei – die Erinnerungen bleiben!
Vielen Dank an alle Helfer, hier sind ein paar Bilder vom Abend 🙂

Denkmal anders in Duisburger Salvatorkirche

Sarah Schröer López
https://img.derwesten.de/img/incoming/crop11951901/8363831522-w960-cv16_9-q85/107205373.jpg
Die Jam Night in der Salvatorkirche gehörte verschiedenen Musikgruppen wie der Taikotrommel-Truppe „Shakti Daiko“. Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.
Bands brachten der Salvatorkirche ein Geburtstagsständchen, und das Publikum konnte sich über verschiedene Musikstile freuen.
Mit ihren 700 Jahren hat die Salvatorkirche bisher vor allem Orgelmusik gehört. Zum Geburtstag sollte sich das am Samstag aber ändern. Bei der Jam Night traten vor gut hundert Zuhörern zehn verschiedene Acts auf, die ganz andere Musik in die Kirche gebracht haben, von japanischen Trommelklängen bis hin zu Alternative-Rock-Musik „Zum Feiern gehört Musik einfach dazu. Deshalb ist die Jam Night für mich einer der Höhepunkte der Feierlichkeiten zum Jubiläum“, findet die Pfarrerin Sarah Süselbeck. Die Pfarrerin hatte freie Hand bei der Auswahl der Musiker und hat sich ganz bewusst für die Vielfältigkeit entschieden: „Das passt zu unserem Motto: ‚Denkmal anders‘. So wollte ich auch Leute in die Kirche holen, die sonst vielleicht nicht so oft hier sind.“
Charthits und Rock
Das ist gelungen. Lisa Holzhey und Dagmar Maßen sind begeistert. „Hier herrscht wirklich eine ganz tolle Atmosphäre“, sagt Maßen. Der neunköpfige Gospelchor „Joyful Noise“ singt davon erhobenen Hauptes durch die Welt zu gehen. Das Publikum ist begeistert und schenkt dem Chor das, was es seltener in Kirchen zu hören gibt: Jubel und Applaus. Mit Judith Bothe als Studentin der Kirchenmusik und Franziska Fait als Studentin des klassischen Gesangs treten zwei Musikerinnen auf, die auf den ersten Blick perfekt in das Ambiente der Kirche passen. Allerdings haben die beiden Lieder mitgebracht, die die meisten wohl eher aus dem Radio als aus der wöchentlichen Messe kennen, wie etwa „Love Story“ von Chartstürmerin Taylor Swift.Die Mitglieder der Band „The Second Try“ sind vor ihrem Auftritt etwas nervös. „Die machen ganz andere Musik, als wir. Ich bin gespannt, wie wir ankommen werden“, meint Bassist Fabian Jatho. „The Second Try“ macht Alternative-Rock-Musik und sorgt damit wohl für den größten Stilbruch am Samstag. „Für uns ist es eine absolute Ehre, Teil dieses Jubiläums zu sein“, freut sich Sängerin Verena Janßen. Als dann die ersten Takte des Schlagzeugs ertönen und Verena Janßen anfängt zu singen, ist eines klar: Diese Band spaltet die Zuhörer. Während einige Besucher freudestrahlend den Takt aufnehmen, halten sich andere die Ohren zu und verlassen die Kirche. Dabei fordert das erste selbstkomponierte Lied „In hell“ („In der Hölle“) die Leute auf, ihre Augen nicht vor dem Elend in der Welt zu verschließen. Aber für manche Besucher war das dann wohl doch eine zu große Portion „Denkmal anders“.

Hier geht es zum Artikel.

Busreise von Moers nach Aachen und zurück!

Jetzt schnell Karten sichern!

T2M_Advanced-Level_2016_25.Mai

Freier Eintritt!!! April, April…

Nein, wir machen keine Scherze! Am Samstag ist „Rock over April“.
Wir feuen uns auf unsere Kollegen von 2Pages und CAN RIM – zusammen werden wir im „The Whistle“ auftreten.

Und das umsonst! Kommt vorbei! unser Merchstand ist auch am Start.
Rock on! – The2Try

Rock- und Jazztöne in Kulturkirche

Von Hansgeorg Marzinkowski

http://bc01.rp-online.de/polopoly_fs/machten-anfang-contest-kulturkirche-the-second-1.5856497.1458670364!httpImage/2553207150.jpg_gen/derivatives/d950x950/2553207150.jpg
Sie machten den Anfang beim Contest in der Kulturkirche: „The Second Try“ aus Moers. mit Sängerin Verena Janssen.

Dormagen. Vier Bands beim Newcomer Contest. Erster Finalteilnehmer ist „Steckenpferd“.

Ein neues Konzept als Newcomer Contest für das Rock’n’Roll Slam-Festival im nächsten Jahr brachte jetzt beim ersten Wettbewerb (von dreien) hochkarätige Bands in die Kulturkirche nach Dormagen. Das Konzept, von Erik Krüger, Robin Zur („Die Eventmacher“) und Pfarrer Frank Picht (evangelische Kirche) entwickelt, gibt Bands mit Musikern unter 25 Jahren eine Chance. Jeweils vier Bands treffen sich in drei Vorentscheidungen, die Sieger bestreiten im Dezember dann das Finale.

Über die Gewinner entscheidet das Publikum (jeder hat zwei Stimmen) und eine Jury (mit je zehn Stimmen). Die hohe Stimmenzahl der Jurymitglieder soll verhindern, dass Bands von mitgereisten Fans durchgesetzt werden. Die Reihenfolge des Auftritts wird ausgelost. Den ersten Zuschlag erhielt „The Second Try“ aus Moers. Bei ihrem Rock mit Hard-Elementen wummerte die kleine Bühne der Kulturkirche.

Aber Sängerin Verena Janssen konnte auch balladesk: Bei „Head up high“ tappten drei Klasse-Gitarristen ihre Instrumente. Die klassische Singer-Songwriter-Szene besetzte das Trio „Randfigur“ aus Köln. Die anspruchsvollen deutschen Texte waren meist wie „House of Fantasy“ sehr schön lyrisch oder wie bei „Heimkehr“ ein ausgesprochen kölscher Schunkelsong. „Mosquito Mashup“ aus Oberhausen spielte Punk-Rock mit heftigen Metal-Einflüssen.

Das war bei harten Riffs sehr temperamentvoll und überwiegend sehr laut. Da blieb sogar der Sänger Tu Thach gelegentlich auf der Strecke. Am meisten überzeugte die allerdings zur Premiere noch recht überschaubare Besucherschar das Düsseldorfer Duo „Steckenpferd“. Sie gewannen eindeutig. Das ist umso bemerkenswerter, als sich Nina Kleinert (20, Gesang) und Christian Wiercimok (23, Gitarre) erst am Wettbewerbsmorgen entschlossen hatten, für eine durch Erkrankung ausgefallene Band einzuspringen.

Ihre deutschen Texte sind in verschiedene Stilrichtungen – von Jazz bis Rock – gekleidet und lassen viel Spielraum für Interpretationen. Das melodiöse Spiel auf seiner Akustik-Gitarre beherrschte Christian vollkommen. Er und seine stimmgewaltige Partnerin werden also im Finale wieder zu hören sein.

Wer gute Unterhaltung, Publikumsinteraktionen und Entertainment schätzt, sollte sich die nächsten Contests in der Kulturkirche nicht entgehen lassen.

Hier geht es zum Artikel.

Vorbereitungen für Rock’n’Roll Festival 2017 laufen

Von (goe)
http://bc01.rp-online.de/polopoly_fs/pfarrer-frank-picht-mitveranstalter-contests-1.5822837.1457511535!httpImage/2533133714.jpg_gen/derivatives/d540x303/2533133714.jpg
Pfarrer Frank Picht ist Mitveranstalter des Contests.

Dormagen. Am 19. März startet der nächste Newcomer-Contest für das Open-Air-Konzert im Sommer in der Kulturkirche.

Elf Bands werden am 30. Juli beim zweiten Rock’n’Roll-Slam-Festival auf der Freilichtbühne Zons auftreten. Zwei davon, nämlich Brain Funk aus Magdeburg und Burning Maya aus der Eifel, wurden dabei per Abstimmung auf zwei Konzerten im Café Micado und im Streetlife gewählt. Nun geht es bereits weiter für die Auftritte beim Festival im nächsten Jahr. Auch da soll wieder eine Newcomer-Band das Open-Air-Konzert eröffnen. Doch Veranstalter Erik Krüger und Robin Zur haben sich dieses Mal für einen dreiteiligen Contest entschieden. Der soll in der Dormagener Kulturkirche stattfinden, und so ist auch deren „Chef“ Pfarrer Frank Picht mit im Boot.

Am 19. März, 18. Juni und 17. September werden jeweils vier Bands in der Kulturkirche auftreten und um Stimmen kämpfen. Die können sich wie bisher über Facebook für diesen Vorentscheid bewerben und müssen erst einmal viele Stimmen sammeln. „Die vier mit den meisten Stimmen werden eingeladen“, sagt Robin Zur. Damit ist die erste Hürde genommen. Die zweite: Sie müssen an dem Konzertabend die Zuschauer und eine Jury überzeugen. Jeder Zuschauer darf für zwei Bands sein Kreuzchen machen. Der Gewinner ist eine Runde weiter und muss dann gegen die Sieger der beiden anderen Vorentscheide antreten. Dieses Konzert wird im Dezember sein.

Der „Sieger der Sieger“ darf aber nicht nur das Festival im Sommer 2017 eröffnen, „er bekommt auch einen Video-Mitschnitt seines Auftritts“, sagt Erik Krüger. Doch belohnt werden auch die anderen teilnehmenden Bands, und zwar mit einem Tonmitschnitt, einem 100 Euro-Gutschein vom Musicstore sowie einem Videomitschnitt in Rohfassung. Die vier Bands, die sich am 19. März ab 18 Uhr als erste dem Zuschauer- und Jury-Votum stellen müssen, sind: Randfigur aus Köln (Singer-Songwriter-Pop), Mosquito Maskup aus Oberhausen (Punk-Rock), The Second Try aus Moers (Alternative Rock) und Your Past Remains aus Soest (Metalcore).

Von den vielen Bewerbungen pro Contest sind die Veranstalter ziemlich begeistert. „30 bis 40 Bands sind immer dabei“, so Zur. Die Abstimmungen für das Juni-Konzert laufen bereits. Karten für den 19. März gibt es im Vorverkauf für 5 Euro im Streetlife, bei Ropina, im Café Seitenweise und bei Beisheim Promo.

Hier geht es zum Artikel.

Neue Termine

Hallo Freunde der guten Rockmusik,

wir haben neue Konzerttermine.
Schaut mal rein, kommt vorbei, stimmt dann ab für The Second Try!

Wir freuen uns auf DICH!